Freiheit & Naturalismus / Ethik 12
Entscheiden. Zweifeln. Noch einmal urteilen.
Zehn interaktive HTML-Beispiele und zwölf Lernfilme erkunden soziale, psychische und biologische Einflüsse, Willensfreiheit, Hirnforschung und personale Identität. Jede Episode lässt sich direkt im Browser öffnen.
Wie diese Beispiele entstanden
Ausgangspunkt war eine Gruppenpräsentation zu sozialen Faktoren menschlichen Handelns: Im Freiheitslab prüfen Lernende Noas Studienentscheidung unter verschiedenen Bedingungen.
Im ChatGPT-Projekt „Freiheit & Naturalismus“ entstand daraus die Frage, welche weiteren Themen der Ethik-Reihe sich für digitales Storytelling eignen. Nun ergänzen psychische und biologische Faktoren den Ausgangsfall. Die Episoden wurden als eigenständige HTML-Dateien entwickelt und teils nach einer kritischen Analyse überarbeitet.
Freiheit, Selbststeuerung und Verantwortung.
Die vollständige Sammlung enthält zwölf Filme und alle Begleitmaterialien: Lernansichten, Aufgaben, Sprechertexte, Lehrkraftnotizen, Analysen und bearbeitbare Quellen. Die neueste Reihe führt vom Freiheitsargument zur begründeten Beurteilung einer Handlung.
- 01 · 3:56 · InkompatibilismusHättest du anders handeln können?
- 02 · 3:59 · KompatibilismusWer steuert deine Entscheidung?
- 03 · 4:08 · Moralität und VerantwortungWas ist Jona vorzuwerfen?
Freiheit. Im Gedankenlabor.
Was heißt anders können? Wann ist eine verursachte Entscheidung frei? Und was folgt daraus für Verantwortung? Drei neu konzipierte Lerninputs untersuchen den Fall um Jona und Mira mit bewegten räumlichen Modellen.
- 01 · 3:58Kannst du anders?
- 02 · 4:00Wann ist eine Entscheidung frei?
- 03 · 4:08Wofür bist du verantwortlich?
Drei Lernvideos zur Freiheitsdebatte
Ein gemeinsamer Chatfall verbindet die Positionen der Debatte mit der Frage nach Verantwortung. Die drei Inputs ergänzen die interaktiven Geschichten: erst das Argument des Inkompatibilismus, dann die Antwort des Kompatibilismus, schließlich das eigene begründete Urteil.
Gemeinsame Lernansicht öffnen →
Zurück auf Anfang.
Könnte ich bei exakt derselben Vergangenheit anders entscheiden? Ein Rücksetzmodell klärt das inkompatibilistische Argument und die Unterschiede zwischen hartem Determinismus und Libertarismus.
MP4 herunterladen →Deine Gründe zählen.
Wann ist eine verursachte Entscheidung meine Entscheidung? Das Video prüft reflektiertes Wollen, die Reaktion auf Gründe und den Einwand der Manipulation.
MP4 herunterladen →War doch vorherbestimmt?
Wann erklärt ein Einfluss eine Handlung, wann entschuldigt er sie? Drei Fallvarianten führen zu einem eigenen Urteil mit Freiheitskriterium und Gegenargument.
MP4 herunterladen →Die Lernimpulse
10 HTML-Beispiele · 6 Themen
Freiheitslab – Wer trifft deine Entscheidung?
Noa steht zwischen zwei Studienwegen. Familie, Freundeskreis, Ressourcen und Regeln beeinflussen, welche Möglichkeiten erreichbar erscheinen. Bedeutet sozialer Einfluss schon Fremdbestimmung?
Freiheitslab öffnen →ENTWURF – Noch nicht gesendet.
Mira will nach Kritik am gemeinsamen Filmprojekt eine verletzte Antwort abschicken. Die Geschichte untersucht, wie Deutungen, Gefühle, Gewohnheiten und Erwartungen ihre Entscheidung beeinflussen.
Fassung 1 öffnen →ENTWURF 2 – Noch nicht gesendet.
Die überarbeitete Fassung prüft Miras Deutung genauer, vergleicht dieselbe Handlung in zwei Zusammenhängen und führt zu einem begründeten Gruppenurteil statt einer schnellen Zuschreibung von Freiheit.
Fassung 2 öffnen →Körpermodus 2 – Müde. Aber unfrei?
Nach mehreren Nächten mit wenig Schlaf streicht Sam die Zugabe eines Bandauftritts. Lernende unterscheiden biologische Einflüsse von psychischen und sozialen Erklärungen, prüfen einen Forschungsbefund und begründen ein Freiheitsurteil.
Körpermodus öffnen →Nur noch eins. – Wie frei ist dein Wollen?
Ein Abend am Smartphone führt zur Frage, ob es genügt, tun zu können, was man gerade will. Harry Frankfurts Unterscheidung zwischen unmittelbaren und übergeordneten Wünschen gibt einen neuen Blick auf den Fall.
Fassung 1 öffnen →Nur noch eins. – Eine Geschichte über deinen Willen
Die überarbeitete Erzählung zeigt Noas Innenperspektive erst nach einem ersten Urteil. Ein Gedankenmodell trennt den handlungswirksamen Wunsch von dem Wunsch, der Noa leiten soll.
Fassung 2 öffnen →Dein Gehirn war zuerst da.
Eine zugespitzte Schlagzeile wird zur Untersuchungsfrage. Die Lernenden rekonstruieren das Libet-Experiment und unterscheiden Messbefund, Deutung und philosophische Schlussfolgerung.
Ermittlung öffnen →Dein Gehirn war zuerst da. – SIGNAL
Die überarbeitete Wissenschaftsermittlung führt durch eine fiktive Redaktion: Einzelverläufe und Mittelwert werden verglichen, Deutungsgrenzen geprüft und eine eigene, besser begründete Schlagzeile formuliert.
Fassung 2 öffnen →BACKUP – Du bleibst du. Versprochen.
Eine fiktive Produktdemo verspricht die perfekte Rekonstruktion eines Menschen. Als Original und Kopie zugleich existieren, geraten einfache Kriterien für Identität unter Druck.
Fassung 1 öffnen →BACKUP – Du. Noch einmal.
Die zweite Edition lässt Original und Rekonstruktion zu Wort kommen. Sie trennt qualitative Gleichheit von numerischer Identität und führt mit Parfits Verzweigungsargument zu einem eigenen, begründeten Urteil.
Fassung 2 öffnen →Für den Unterricht: Die Dateien sind eigenständige Lernprototypen. Interaktive Entscheidungen geben Gesprächs- und Begründungsanlässe; die fachliche Auswertung bleibt Aufgabe des Kurses. Inhalt, Quellen und technische Darstellung sollten vor dem Einsatz für die eigene Lerngruppe geprüft werden.
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