„Sonst finanzieren wir dich nicht.“
Die Eltern könnten beide Wege unterstützen, zahlen aber nur für BWL. Noa würde lieber Design studieren und gibt nur wegen dieser Drohung nach.
Zwei Zukunftswege. Fünf Stimmen von außen.
Und eine Wahl, die nur dir gehört. Oder?
Als Gruppe: Eine Person steuert. Alle denken mit. Begründungen gehen vor Mehrheiten.
Offline nutzbar · Keine Anmeldung
Eigene Ergebnisse am Ende als Gruppenfassung speichern.
Noa interessiert sich für Design und Wirtschaft. Beide Studienplätze sind zugesagt. Was würdet ihr spontan wählen?
Öffnet alle Nachrichten. Benennt jeweils: Wer oder was beeinflusst hier die Wahl?
Tippt auf eine Nachricht.
Erst den Einfluss erkennen,
dann seine Wirkung verstehen.
Soziale Faktoren: Beziehungen, geteilte Erwartungen und gesellschaftliche Bedingungen, die Wünsche und Handlungsmöglichkeiten mitprägen. Unsere fünf Kategorien überschneiden sich.
Die anderen Gruppen bearbeiten biologische und psychische Faktoren. Welche Aussage beschreibt unmittelbar einen sozialen Faktor?
Welche Erklärung gehört zu unserem Auftrag?
Zwei alternative Fortsetzungen des Falls – nicht zwei gleichzeitige Ereignisse.
Die Eltern könnten beide Wege unterstützen, zahlen aber nur für BWL. Noa würde lieber Design studieren und gibt nur wegen dieser Drohung nach.
Ein Stipendium macht auch Design erreichbar. Die Eltern empfehlen BWL. Noa vergleicht beide Wege und wählt BWL wegen der Praxisanteile.
Zurück zum Posteingang: Verändert eine soziale Bedingung. Was wird dadurch möglich?
Unverändert: Die Bewerbungsfrist bleibt bestehen. Weitere Einflüsse wirken weiter.
Kann Hilfe von anderen selbstbestimmtes Handeln ermöglichen?Begründet eine Wirkung. Diese Schalter messen keine Freiheit; sie verändern nur Annahmen im Gedankenexperiment.
Noa wird sozial beeinflusst.
Also entscheidet Noa nicht selbst.“
Erst miteinander abwägen, dann eure gemeinsame Position festhalten. Auch begründeter Dissens ist ein Ergebnis.
Für den Einwand: Wenn Ressourcen fehlen und Widerspruch sanktioniert wird, ist die Wahl erheblich eingeschränkt.
Gegen den Schluss: Geprägte Wünsche können kritisch geprüft werden; soziale Unterstützung kann Alternativen erst eröffnen.
Präzisiert: Geht es um fehlende Handlungsmöglichkeiten, fremden Druck oder darum, wie ein Wille entsteht?
Zeitgeber freiwillig. Kein automatischer Folienwechsel.
Ausblick: Sind Determinismus und Freiheit vereinbar? Das fragt die nächste Debatte. Unser Fall allein beweist keinen Determinismus. [1]
Formuliert euer Ergebnis gemeinsam. Kurze Sätze genügen; die Felder sind kein Aufsatz.
Nicht nur fragen: „Was wähle ich?“ Auch fragen: „Unter welchen Bedingungen kann ich wählen?“