FREIHEITSLABETHIK 12 · SOZIALE FAKTOREN
Freiheit & Naturalismus / Kompetenz 2

Wer trifft
deine
Entscheidung?

Zwei Zukunftswege. Fünf Stimmen von außen.
Und eine Wahl, die nur dir gehört. Oder?

7–9 MinutenEntdecken · Verändern · Urteilen

Als Gruppe: Eine Person steuert. Alle denken mit. Begründungen gehen vor Mehrheiten.

Offline nutzbar · Keine Anmeldung
Eigene Ergebnisse am Ende als Gruppenfassung speichern.

Hinter dem Freiheitslab

Auftrag und Kontext

Ethik, Klasse 12: soziale Faktoren menschlichen Handelns benennen und in Bezug auf Selbst- und Fremdbestimmung diskutieren. Grundlage ist die bereitgestellte Datei Bildungsplan.txt, Abschnitt 3.3.1.1 „Freiheit und Naturalismus“, Kompetenz (2). Biologische und psychische Erklärungen werden nur zur Abgrenzung berührt.

So präsentiert eine Gruppe das Produkt

Ein Gerät und Beamer genügen. Die präsentierende Gruppe lässt die Klasse entscheiden und begründen. Die App liefert kurze Erklärungen, die Gruppe moderiert – sie muss keinen zusätzlichen Vortrag halten. Alternativ wird die Datei allein oder zu zweit durchlaufen.

Moderation

Fragen vorlesen, Mitschülerinnen und Mitschüler einbeziehen, nicht sofort auflösen.

Spurensuche

Die Nachrichten öffnen, Fachbegriffe und Wirkungen in einem Satz bündeln.

Gegenposition

Ein Gegenargument einbringen und das gemeinsame Ergebnis festhalten.

Als Ergebnis einer Gruppenarbeit: Die Gruppe ergänzt am Ende eigene Faktoren-Erklärungen, ihr Urteil und einen Gruppennamen. „Gruppenfassung speichern“ erzeugt eine wieder eigenständige HTML-Präsentation mit diesen Einträgen. Beim erneuten Öffnen startet sie auf dem Titel; die Ergebnisse bleiben in Szene 8 verfügbar.

Begriffe als Arbeitswerkzeug

Selbstbestimmung: Das eigene Handeln anhand reflektierter, selbst bejahter Gründe steuern können. Fremdbestimmung: Fremde Vorgaben oder Zwänge bestimmen das Handeln so stark, dass die eigene Steuerung zurücktritt. Im Fall prüfen wir Abstufungen, keine absolute Messgröße.

Drei Prüffragen: Kann die Person ihre Gründe reflektieren? Sind andere Wege real erreichbar? Kann sie ohne massiven Druck widersprechen? Das sind didaktische Prüfhilfen, keine philosophisch unumstrittene Definition oder ein Test der metaphysischen Willensfreiheit. [5]

Einordnung in die gesamte Einheit

Kompetenz 1: Die Unterscheidung zwischen formaler Wahlmöglichkeit und realer Handlungsfreiheit wird aufgegriffen. Der Wegfall einer Drohung betrifft Freiheit von Eingriffen; Ressourcen und Beratung können Freiheit zu selbstbestimmtem Handeln fördern. Kompetenz 3/4: Einfluss ist weder Nachweis vollständigen Determinismus noch Beweis gegen Willensfreiheit. Eine mögliche Anschlussfrage lautet: Wann mindert sozialer Druck die moralische Verantwortung? Kompetenz 5: Die Zukunftswahl verbindet Freiheit mit Identität, Sicherheit, Konventionen und Gerechtigkeit. [1]

Didaktische Grenzen

Alle Personen, Nachrichten, Zusagen, Fristen und finanziellen Arrangements sind erfunden; die Geschichte ist keine Studie. Die fünf Faktorenbündel sind eine didaktische Auswahl und überschneiden sich. Soziale Beziehungen und Institutionen können nicht nur begrenzen, sondern auch schützen, informieren und Handlungsmöglichkeiten schaffen. Psychische Reaktionen und biologische Vorgänge sind nicht die Schwerpunkte dieser Gruppe.

Bedienung und Datenschutz

Weiter/Zurück oder die Pfeiltasten wechseln Szenen; in Textfeldern bewegen die Pfeile nur den Cursor. „Kapitel“ erlaubt direkte Sprünge. F schaltet, soweit vom Browser unterstützt, Vollbild um. Escape schließt Dialoge. Auf kleineren Displays wird gescrollt. Animationen respektieren die Systemeinstellung für reduzierte Bewegung.

Keine Bibliotheken, Schriften, Bilder oder Daten werden aus dem Netz geladen. Es gibt keine Datenübertragung und keine automatische dauerhafte Speicherung. Quellenlinks öffnen nur auf ausdrücklichen Klick eine externe Webseite. Beim Teilen einer gespeicherten Gruppenfassung sind die darin eingetragenen Texte für Empfängerinnen und Empfänger sichtbar.

Nur diese geöffnete Sitzung wird zurückgesetzt.