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Das Werbeversprechen

Farbiges Liebherr-Plakat: Eine lächelnde Frau präsentiert zwei weiße Kühlschränke. Der linke ist geöffnet und mit Lebensmitteln gefüllt, der rechte geschlossen. Darunter steht groß: Liebherr Kühlschränke.
Liebherr-Kühlschränke, 1950er-Jahre; genaues Jahr nicht belegt. Stiftung Haus der Geschichte, EB-Nr. 1988/4/269.178. Urheberangabe im LeMO-Katalog: Liebherr Hausgeräte Deutschland GmbH; individuelle Gestaltung dort nicht benannt. Quelle: LeMO. Bildzitat zur historischen Analyse (§ 51 UrhG), keine freie Lizenz des Plakats. Inhaltlich unverändert, proportional verkleinert.

Beschreibe ein Detail am geöffneten Kühlschrank und die Rolle der Frau.

Welches gute Leben wird versprochen?

Danach: ein eigener Anfangssatz zur Leitfrage.

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Kühlschrankausstattung

Bundesrepublik

Anteil der erfassten Haushalte mit Kühlschrank

196252 %
Jan. 196984 %

Skala der Balken: 0 bis 100 %

Erfassung und Nachweis

EVS: ohne Haushalte von Ausländern und Privathaushalte in Anstalten. 1969 zudem ohne Haushalte ab 10.000 DM monatlichem Haushaltsnettoeinkommen. Publiziert 1974.

WiSta 7/1974, S. 480, Tabelle 4

DDR

Anteil der erfassten Haushalte mit Kühlschrank

196525,9 %
197056,4 %

Skala der Balken: 0 bis 100 %

Erfassung und Nachweis

Ausstattungsgrad: Haushalte mit dem Gut je 100 Haushalte. Rückblickende Angabe im Jahrbuch 1989. Genauer Kühlschrank-Stichtag und Erhebungsverfahren auf dieser Tabellenseite nicht vollständig ausgewiesen.

Jahrbuch DDR 1989, S. 291, obere Tabelle

Eine gemeinsame Entwicklung, ein Unterschied: Welche Zahlen und Jahre belegen sie?

Anteile der erfassten Haushalte. Unterschiedliche Zeiten, Zeiträume und Erfassungen.

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Aussagen am Material prüfen

  1. In beiden ausgewiesenen Reihen nahm der Anteil der Haushalte mit Kühlschrank zu.
  2. Mehr Haushalte konnten Lebensmittel gekühlt aufbewahren. Das konnte den Alltag erleichtern.
  3. Die Bevölkerung der Bundesrepublik war um 1970 insgesamt um 27,6 Prozent wohlhabender als die Bevölkerung der DDR.

Belegter Befund, plausible Deutung oder nicht belegt?

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Planerfüllung und Warenangebot

Trotz Erfüllung der staatlichen Planaufgaben treten insbesondere bei Industriewaren erhebliche Sortimentslücken in Erscheinung.

M2: interner MfS-Bericht, 3.9.1970. Ein unveränderter Satz. BArch, MfS, ZAIG 4991.

Welche beiden Sachverhalte verbindet „Trotz“?

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Ausstattung und Angebot

„Mehr Kühlschränke und Sortimentslücken: Eine Quelle muss falsch sein.“

Prüft diesen Einwand an Messgröße und Wortlaut.

Welche Frage beantwortet M1? Welche M2?

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Belegte Erkenntnisse

M1: Beide Reihen zeigen zunehmende Ausstattung. Die ausgewiesenen späteren Anteile unterscheiden sich.

M2: Sortimentslücken trotz erfüllter Planaufgaben.

Verbindung: Vorhandene Geräte und aktuelle Kaufmöglichkeiten sind verschieden.

Kein exakter Gesamtwohlstandsabstand, keine spezifische Kühlschrankverfügbarkeit.

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Das Werbeversprechen erneut prüfen

Farbiges Liebherr-Plakat: Eine lächelnde Frau präsentiert zwei weiße Kühlschränke. Der linke ist geöffnet und mit Lebensmitteln gefüllt, der rechte geschlossen. Darunter steht groß: Liebherr Kühlschränke.
Liebherr-Kühlschränke, 1950er-Jahre; genaues Jahr nicht belegt. Stiftung Haus der Geschichte, EB-Nr. 1988/4/269.178. Urheberangabe im LeMO-Katalog: Liebherr Hausgeräte Deutschland GmbH; individuelle Gestaltung dort nicht benannt. Quelle: LeMO. Bildzitat zur historischen Analyse (§ 51 UrhG), keine freie Lizenz des Plakats. Inhaltlich unverändert, proportional verkleinert.

M1 hilft, Verbreitung zu prüfen.

Zufriedenheit und tatsächliche Arbeitserleichterung bleiben offen.

Unsere Einordnung: Versorgung und attraktiver häuslicher Alltag als Werbeversprechen; weiblich besetztes Werberollenbild. Kein Beleg typischer Arbeitsteilung.

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Unsere Sicherung

Zunehmende Konsumausstattung und Versorgungsschwierigkeiten können gleichzeitig bestehen.

Ein Urteil über Wohlstand braucht mehrere Kriterien und passende Belege.

Jetzt: Überarbeite deine Antwort. Markiere eine Präzisierung und begründe sie am Material.

Gemeinsame Ergebnisübersicht nach der Besprechung. M1: WiSta 7/1974, S. 480 und Jahrbuch DDR 1989, S. 291. M2: MfS, 3.9.1970.