Arbeitskreis
Multimedia-Beratende Grundschule
Gemeinsam Bildung gestalten
KI trifft
Grundschule.
Lebenswelt verstehen.
Unterricht vorbereiten. Verantwortung gestalten.
Heute am KMZ
14:30–17:00 Uhr
Unser Ausgangspunkt
Kinder in einer von KI geprägten Welt.
14:30–17:00 Uhr · KMZ
Der gemeinsame Rahmen
Unser Nachmittag.
14:30–14:45
KI & veränderte Realitäten
Jochen Keil · Leiter des KMZ
14:45–15:30
Möglichkeiten und Grenzen
von KI in der Grundschule
Input und gemeinsames Gespräch
15:30–15:40
Pause
15:40–16:45
Stationen
16:45–17:00
Kurzer gemeinsamer Abschluss
Stationsthemen ab 15:40 Uhr
Teachable Machine
KI-Bilder im Unterricht
Praktisch: KI-Bilder thematisieren
SWR Fakefinder Kids
fobizz / SCHULE@BW
Multimedia-Tools, Materialerstellung
und Möglichkeiten von SCHULE@BW
14:30 Uhr · Einführung
Jochen Keil
KI &
veränderte
Realitäten.
Jochen Keil
Leiter des Kreismedienzentrums Esslingen
14:45 Uhr · Input und Gespräch
Möglichkeiten und Grenzen von KI in der Grundschule
Die Welt der Kinder.
Die Arbeit der Lehrkräfte.
Unsere Entscheidungen.
Lebenswelt
Erkennen und einordnen
Vorbereitung
Potenziale für Lehrkräfte
Verantwortung
Pädagogik und Organisation
Ein Begriff · unterschiedliche Funktionen
Eine vereinfachte Landkarte
Was meinen wir mit KI?
KI-Systeme leiten aus Eingaben Ergebnisse ab: etwa Vorhersagen,
Empfehlungen, Entscheidungen oder neue Inhalte.
Viele heutige Systeme
Mit Datentrainierte
Modelle
Muster als Grundlage
Alltagsbeispiel →Ein Sprachassistent verarbeitet eine gesprochene Frage.
KI ist mehr als ein Chatbot. Funktionen können sich verbinden.
Nicht jeder Algorithmus ist KI; nicht jede KI lernt aus Daten.
OECD · Definition eines KI-Systems (2024) · Eigene didaktische Vereinfachung
Eine Welt voller KI-Funktionen
Wo begegnet uns KI?
AlltagsübersichtWo finden wir
Erkennen,
Empfehlen,
Erzeugen?
Bereitgestellte Illustration.
Die Beispiele sind keine Aussage zur Nutzung jedes Kindes.
Konkrete Situationen · Klasse 1–4
Auch ohne eigenen Chatbot-Zugang
Kinder begegnen KI
schon heute.
„Noch
ein Video?“
Videos & Musik
Der nächste Clip wird vorgeschlagen. Seh- und Suchverlauf können die Auswahl beeinflussen.
„Spiel
mein Lied.“
Sprache & Fotos
Ein Assistent reagiert auf Sprache. Eine Foto-App erkennt Motive und Gesichter.
„Ist
das echt?“
Bilder & Stimmen
Erzeugte Inhalte tauchen in Medien auf – und werden in der Familie oder Klasse zum Gespräch.
KIM 2024 (6–13 Jahre) · YouTube Kids: Empfehlungen · Beispiele möglicher Begegnungen
Aufmerksamkeit · Glaubwürdigkeit · Vertrauen
KI prägt mehr als einzelne Werkzeuge
Was sichtbar wird.
Was wahr wirkt.
Auswahl
Mein Angebot
ist sortiert.
Empfehlungen lenken Aufmerksamkeit und eröffnen oder verengen den Blick.
Wer wählt für mich aus?
Herkunft
Mein Bild kann
erzeugt sein.
Ein überzeugendes Bild erzählt noch nicht, wie und wozu es entstanden ist.
Woher kommt das?
Vertrauen
Meine Antwort
klingt sicher.
Flüssige Sprache und freundliche Stimmen können Verlässlichkeit nahelegen.
Wem vertraue ich – warum?
Planung · Material · Medien
Möglichkeiten für Lehrkräfte
Wo kann KI
uns unterstützen?
Ein überschaubarer Auftrag
Alternativen zu einer Lernaufgabe entwickeln.
Eine Denkhandlung präzisieren, Lernhürden bedenken oder einen geplanten Verlauf kritisch prüfen lassen.
Die Lehrkraft prüft:
Passt die Idee zu Ziel, Vorwissen und Lernzeit?
Entlastung entsteht bei passenden Teilaufgaben und klaren Qualitätsmaßstäben.
KMZ-Blogreihe · Unterrichtsvorbereitung mit KI
Die erste Ausgabe ist ein Entwurf
Der Prozess macht
den Unterschied.
01 · Vor der Ausgabe
Kontext geben.
Lernziel, Vorwissen, Lernhürde und Funktion des Materials klären.
02 · Mit dem Entwurf
Prüfen &
überarbeiten.
Vorschläge auswählen, fachlich kontrollieren und für die Lerngruppe anpassen.
03 · Nach dem Einsatz
Auswerten &
teilen.
Erfahrungen festhalten. Material mit Lernziel, Voraussetzungen und Kontext weitergeben.
Nutzen und Aufwand am gesamten
Vorbereitungsprozess beurteilen.
Fiktives Beispiel · Mathematik · Klasse 3
Lernziel: Einen Rechenweg zur Multiplikation begründen
Was muss das System
über den Unterricht wissen?
Ein allgemeiner Wunsch
„Erstelle ein Arbeitsblatt zur Multiplikation für Klasse 3.“
Das Format steht fest. Der Lernzweck bleibt offen.
Unser Qualitätsmaßstab
Was sollen
die Kinder
selbst denken?
Kontext macht Vorschläge prüfbar.
Die Prüfung bleibt bei uns.
Eigener Beispielauftrag.
Kein erprobter Prompt, keine tatsächliche KI-Ausgabe.
Eine Teilnehmerfrage · gemeinsam weiterdenken
Gesprächsimpuls 1 / 5
Wie thematisiere ich KI
in der Grundschule?
Lebenswelt aufgreifen. Konkrete Fragen gemeinsam untersuchen.
Anschaulich und begleitet
- Herkunft von Bildern und Antworten
- Auswahl von Medienangeboten
- Fehler und einfache Muster
- Hilfe holen und Daten schützen
Pädagogisch unpassend
- Aufgaben ohne eigene Denkhandlung
- Offene Chats ohne Schutz und Begleitung
- Ungeprüfte Antworten als Sachwissen
- Technikdetails ohne Lern- und Lebensbezug
Welche Frage können Kinder an einem vorbereiteten Beispiel untersuchen?
Eine Teilnehmerfrage · gemeinsam weiterdenken
Gesprächsimpuls 2 / 5
Gehen wichtige
Basiskompetenzen verloren?
Nicht automatisch. Entscheidend ist, welche Lernhandlung ausgelagert wird.
Wer liest, schreibt, rechnet und begründet?
Das Kind – oder das System?
SWK · zurückhaltende LLM-Nutzung
In der Grundschule und frühen Sekundarstufe I basale Lese- und Schreibkompetenzen priorisieren.
Impulspapier 2024 · S. 4
KMK · didaktisch offen prüfen
Der weitgehende Verzicht ist im didaktisierten Kontext zu diskutieren; adaptive Förderung kann Chancen bieten.
Handlungsempfehlung 2024 · S. 4
Wo unterstützt eine Hilfe den Lernweg – und wo übernimmt sie ihn?
Eine Teilnehmerfrage · gemeinsam weiterdenken
Gesprächsimpuls 3 / 5
Können Kinder schon
kritisch hinterfragen?
Kritisches Fragen
braucht Unterstützung.
Wissen, Sprache und konkrete Vergleichssituationen helfen.
Schutz bleibt eine Aufgabe
der Erwachsenen.
Welche Frage kann das Kind lernen?
Welche Schutzentscheidung müssen wir treffen?
Eine Teilnehmerfrage · gemeinsam weiterdenken
Gesprächsimpuls 4 / 5
Wohin führt KI
in der Bildungslandschaft?
Mögliche Entwicklungen
Mehr Unterstützung.
Mehr angepasste Angebote.
Mehr erzeugtes Material.
Damit entstehen auch neue Aufgaben
für Auswahl, Prüfung und Einordnung.
Gestaltbare Bedingungen
Wer hat Zugang?
Wer sichert Qualität?
Wer trägt Verantwortung?
Beziehung, gemeinsames Lernen und
Chancengerechtigkeit mitdenken.
Welche Entwicklung wollen wir unterstützen – unter welchen Bedingungen?
Eine Teilnehmerfrage · gemeinsam weiterdenken
Gesprächsimpuls 5 / 5
Mehr Material.
Mehr Qualität?
Lernziel in Klasse 3: einen Rechenweg zur Multiplikation begründen.
Aufgabe A
„Berechne 4 × 6.“
Aufgabe B
„Zeige 4 × 6 im Punktefeld.
Erkläre, wie dir 2 × 6
dabei hilft.“
Welche Aufgabe fordert die angestrebte Denkhandlung ausdrücklich ein?
Grundlagenimpuls für Multiplikatorinnen
Handlungsfelder sichtbar machen
Was Schulen
klären sollten.
01
Ziele & Verantwortung
Wofür nutzen wir KI?
Wer entscheidet und berät?
02
Zugänge & Schutz
Welche Anwendungen und Daten sind im schulischen Rahmen zulässig?
03
Qualität & Kompetenz
Wie prüfen wir Material?
Was brauchen Kollegium, Kinder und Eltern?
04
Gemeinsame Absprachen
Welche Regeln gelten?
Wo halten wir Erfahrungen fest?
Ein gemeinsamer Rahmen hilft, Verantwortung im Schulalltag wahrzunehmen.
Vom Impuls zur eigenen Schule
30 Sekunden nachdenken · kurze Rückmeldungen
Was sollten wir
an unserer Schule
als Erstes klären?
01 · Klären
Eine Frage.
Welcher Klärungsbedarf ist bei uns am dringendsten?
02 · Verbinden
Eine Zuständigkeit.
Mit wem sollten wir diese Frage besprechen?
03 · Beginnen
Ein nächster Schritt.
Was können wir überschaubar und konkret angehen?
Zeit für Austausch
Durchatmen
Pause.
15:30–15:40
Danach geht es gemeinsam in die Stationsphase.
Der kurze gemeinsame Abschluss beginnt um 16:45 Uhr.
Abschluss bis 17:00 Uhr
Eine kurze gemeinsame Runde
Was nehmen
wir mit?
Eine Erkenntnis
Was hat meinen Blick
auf KI in der Grundschule
verändert oder geschärft?
Eine offene Frage
Was möchte ich
im Kollegium weitergeben
oder gemeinsam klären?
Danke für den gemeinsamen Nachmittag.