Tugendethik
Prüft Aristoteles danach, was eine Ethik von Charakter, Gewohnheit, Gemeinschaft und gelingendem Leben leisten kann.
Diese Lernumgebung setzt dort an, wo die drei Moralphilosophien bereits bekannt sind. Sie wiederholt nicht Aristoteles, Bentham/Mill oder Kant, sondern führt in die Meta-Frage: Welche moralischen Probleme bearbeitet eine Theorie stark, und an welchen Stellen braucht sie Kritik, Ergänzung oder Vergleich?
Relevant sind ausschließlich die abschließenden Kompetenzpunkte zu Reichweite, Möglichkeiten und Grenzen. Die Schlüsselbegriffe sind deshalb nicht Nachschlagewissen, sondern Prüfpunkte für Bewertung.
Prüft Aristoteles danach, was eine Ethik von Charakter, Gewohnheit, Gemeinschaft und gelingendem Leben leisten kann.
Prüft Folgenethik danach, wie weit Nutzenabwägung, Leidminderung und ein einheitlicher Maßstab tragen.
Prüft Kant danach, was Autonomie, guter Wille, Pflicht und Würde leisten und wo Prinzipien an Grenzen kommen.
Wähle ein moralisches Problem und eine Theorie. Beobachte nicht, wer sofort recht hat, sondern welche Aspekte diese Theorie sichtbar macht und welche Fragen sie eher ausblendet.
Ordne jede Aussage doppelt: Zu welcher Theorie passt sie am ehesten, und beschreibt sie eher eine Möglichkeit oder eine Grenze? Bei übergreifenden Aussagen darfst du „betrifft mehrere Theorien“ wählen.
Positioniere eine Theorie auf fünf Achsen. Blende anschließend die Modellorientierung ein und prüfe, ob deine Einordnung nachvollziehbar ist.
Kurze Fälle zeigen, wo eine Theorie besonders hilft und wo ihre Grenze sichtbar wird. Entscheide jeweils: Welche Linse ist für die Analyse besonders stark? Welche Theorie gerät hier besonders unter Druck?
Baue aus deiner Analyse ein tragfähiges Vergleichsurteil. Die Satzstruktur ist nur ein Gerüst: Entscheidend ist, dass du eine Stärke, eine Grenze und einen Vergleichspunkt begründest.
Formuliere ein kurzes Urteil, das die Reichweite der drei Theorien abwägt. Nutze die Matrix, Achsen und Problemkarten als Belege.
Die Lernumgebung ist als Sicherungs- und Vertiefungswerkzeug nach der Erarbeitung der drei Moralphilosophien angelegt. Sie fokussiert ausschließlich die abschließenden Bildungsplanpunkte: Möglichkeiten und Grenzen untersuchen, im Vergleich konkretisieren und reflektiert bewerten.
Zusätzlich genutzt: lokales Unterrichtsplanungsmanifest, Jans pädagogisches Profil, Prüf-Gates sowie IBBW-WU-Exzerpte Band 1, 6, 8 und 9 aus dem Workspace.