Ethik · Kursstufe

Moralphilosophie-Anwendungslabor

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Ein Fall. Eine Theorie. Ein begründetes Urteil.

Du prüfst einen realistischen Fall aus digitaler Kommunikation mit einer Moralphilosophie. Du bearbeitest eine Theoriespur vertieft und erstellst am Ende ein kurzes Gutachten.

Kein Klarname nötig. Die Angabe erscheint später auf deinem Ausdruck.
Einsatzmodus

Lehrkraftbereich

Modulziel

Eine bereits erarbeitete Moralphilosophie auf einen Fall der Angewandten Ethik beziehen und daraus ein kurzes theoriegebundenes Gutachten entwickeln. Anwendungsschwierigkeiten werden sichtbar; der systematische Vergleich folgt in Modul 02.

Voraussetzungen

Bildungsplananker · Ethik 11/12 Basisfach BW

90-Minuten-Ablauf

ZeitPhaseProdukt
0–5Start, SchutzrahmenArbeitsstand
5–15Fall 1, Erstreaktionprivates Ersturteil
15–25Theorie wählen, CheckLeitfrage aktiviert
25–32Fallstufe 2neue Verantwortungslage
32–55AnwendungslaborDenkwerkzeug
55–70Strategie, GutachtenKurz-Gutachten
70–80SelbstcheckÜberarbeitung
80–90Reflexion, TransferTransfertext

Verteilung der Spuren

Nach Vorwissen zuweisen, gleichmäßig verteilen oder die gerade behandelte Theorie nutzen. Die Bearbeitung aller drei Spuren ist nicht Ziel der Doppelstunde.

Optionaler Qualitätsstopp

Nach dem Denkwerkzeug 3 Minuten Peer-Check: „Welche Fallinformation? Welches Kriterium? Wie führt die Prüfung zur Strategie?“ Keine gegenseitige Notengebung.

Diagnose

Tugendethik: bloße Nettigkeit oder rechnerische Mitte. Utilitarismus: nur Mehrheit, keine Unsicherheit. Pflichtethik: Goldene Regel oder reine Folgenbegründung.

Schlusszusammenschau

Maximal drei exemplarische Begründungsketten sichtbar machen. Unterschiede wahrnehmen lassen, ohne schon Reichweite oder Überlegenheit zu vergleichen.

Geräte & Datenschutz

Alle Daten bleiben lokal. Auf gemeinsam genutzten Geräten nach Kopie oder Druck den Arbeitsstand löschen. Keine personenbezogenen Angaben verlangen.

Anschluss Modul 02

Die Transferfelder sammeln besonders sichtbare Aspekte und Unsicherheiten. Erst dort werden Voraussetzungen, Möglichkeiten und Grenzen systematisch verglichen.

Präsentationsansicht